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Gut durch den Mai gerollt

Dafür, dass ich aufgrund meiner Verletzungspause erst Ende April wieder die Räder aus dem Keller geholt habe, lief der Mai echt ordentlich. Ich absolvierte insgesamt 14 Radfahrten mit dem Roadbike und dem Mountainbike. 🥳

1. Mai

Los ging es mit einer 1.-Mai-Tour mit dem RSC21-Team, bei der wir in die Pfalz fuhren und auf dem Rückweg noch einen Abstecher nach Etzenrot machten. Ein paar Hügelmeter gehen immer! 😜

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Es läuft

Im Laufe des Monats folgten dann einige Touren mit dem Rennrad und dem Mointainbike – mal allein, mal in kleinerer Gruppe. Eine schöne Gruppenfahrt war die 75-km-Tour nach Mingolsheim, bei der wir der Tochter eines Team-Mitglieds beim Fußball zujubelten.

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Zweimal schaffte ich es sogar, Uli von der Arbeit abzuholen und mit ihm eine Feierabendrunde zu drehen. Das kann gern zur Tradition werden!

Solo über die Schwarzmiss

Mein Highlight des Monats war aber definitiv die Solo-Rennrandtour von Berghausen im Pfinztal nach Lauf bei Bühl. Ich plane schon länger eine Rundfahrt vom Pfinztal über Kaltenbronn und Bad Herrenalb und möchte diese Tour gern mit dem Jungs vom RSC21-Team im Laufe des Sommers fahren. Die Schwarzmiss ist die Passhöhe bei Kaltenbronn, die das Enztal mit dem Murgtal verbindet. Sie liegt 933 m ü. NHN (Wikipedia, Quäldich).

Am letzten Mai-Wochenende war ich dann mit meiner Familie bei Freunden in Lauf bei Bühl eingeladen und für mich war sofort klar, dass ich da mit dem Fahrrad hinfahren werde. Erst hatte ich mir eine flache 100-km-Tour über Frankreich ausgeguckt, dann eine 70-km-Bergtour über Freiolsheim. Aber dann sagte ich mir: „Warum nicht jetzt schon mal bei der Schwarzmiss vorbeischauen? Wenn man über das Enztal fährt, liegt sie genau auf dem Weg.“ Und so kam es!

Am 28.05. stieg ich morgens um 09:00 Uhr auf’s Rennrad und rollte los in Richtung Enztal. Bis Bad Wildbad kam ich auch ziemlich gut voran, doch dann der Schock: die Straße von Kaltenbronn runter ins Murgtal soll gesperrt sein! Diese Route war meine einzige Option, wenn ich nicht einen riesigen Umweg über Baiersbronn oder Forbach hätte fahren wollen. Jetzt war guter Rat teuer! 🤯 Ich studierte eine Viertelstunde die Karte und entschied mich, das Risiko einzugehen und trotzdem nach Kaltenbronn hochzufahren. Irgendwie würde ich schon ins Murgtal runterkommen – entweder auf der gesperrten Straße oder auf irgendeinem Waldweg.

Nach einem ewig langen Anstieg auf der Südostauffahrt von Sprollenhaus kam ich dann endlich auf dem Pass an und war erstmal happy und gönnte mir eine kleine Pause und machte das obligatorische Beweisfoto.

Ein sehr nettes, älteres Ehepaar erklärte mir dann, dass ich problemlos ins Murgtal abfahren könne – die Straße sei nur für den Autoverkehr gesperrt. Was für eine Erleichterung! 😅

Ausblick von der Schwarzmiss (933 ü.N.N.) in Richtung Rheintal

Der weitere Weg erwies sich dann aber trotzdem als einigermaßen anstrengend. Zum einen wegen der Kälte bei der Abfahrt und natürlich wegen den insgesamt fast 1.700 Höhenmetern auf über 100 km Distanz. Nach ca. 4,5 Std. Fahrzeit kam ich erschöpft, aber glücklich und zufrieden mit meiner Leistung in Lauf an. Das war eine echt anstrengende Aktion aber sie hat sich auf jeden Fall gelohnt!

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Turmberg

Am letzten Tag des Monats konnte ich sogar noch meinen persönlichen Rekord am Turmberg auf 6:48 Minuten verbessern. Für mich eine super Leistung aber im Vergleich zu den Zeiten, die am 29.05.2022 beim offiziellen Turmbergrennen gefahren wurden, natürlich wenig rühmlich. Da muss ich wohl noch ein bisschen trainieren. 😅

Strava Zusammenfassung Mai 2022

Fazit

So kamen im Mai in 27 aktiven Stunden 621 km und 4.801 Höhenmeter zusammen. Das hätte ich Ende April nicht für möglich gehalten, als ich noch befürchtete, dass die Schulter vielleicht doch noch operiert werden müsste. Was lerne ich daraus? Zähne zusammenbeißen, positiv denken und nach vorne schauen!

Ziele für den Juni:

  1. Bei Auffahrten schneller und effizienter werden.
  2. Bei Abfahrten sicherer und schneller werden.

2 Antworten auf „Gut durch den Mai gerollt“

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